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Managed AI: Was abgedeckt ist

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Managed AI nimmt Ihnen die Modellbeschaffung ab: Zugang, Schlüssel und Modelle kommen mit der Lizenz. Das gilt für Chat, Wissenssuche, Dokumenten-OCR und Bilderzeugung — nicht für die Websuche. Beide Paketvarianten, EU-Datenresidenz und EU-souverän, decken dieselben Funktionen ab. Dieser Artikel sagt, wo die Grenze verläuft, wann ein eigener Schlüssel daneben sinnvoll ist und wie Sie steuern, welche Modelle Ihre Nutzer sehen.

  • Chat — drei Qualitäts-Level plus Auto. Die Lizenz provisioniert die Modelle, Sie wählen die Stufe. → Das Modell pro Aufgabe wechseln
  • Embeddings — ein Modell für die Wissenssuche, automatisch eingerichtet; der Embeddings-Schritt im Einrichtungs-Assistenten entfällt. → Einzelarbeitsplatz konfigurieren
  • Reranking — die Nachsortierung der Suchtreffer nutzt die Chat-Modelle der Lizenz mit.
  • Dokumenten-OCR — der Cloud-OCR-Konverter beim Import nutzt das OCR-Modell des Pakets.
  • Bilderzeugung — der Bildgenerator rendert mit dem Bildmodell des Pakets (derzeit Gemini Flash bei EU-Datenresidenz, Qwen Image bei EU-souverän); auch der Schritt Prompt optimieren läuft über Managed AI, solange Nur Managed-AI-Modelle → Bilder an ist (siehe unten).

Welche Bild- und OCR-Modelle Ihr Paket enthält, zeigt Administration → Managed AI unter der Level-Tabelle in den Zeilen Bildgenerierung und Dokumenten-OCR.

  • Die Websuche im Chat — sie braucht einen eigenen Schlüssel bei Brave oder Serper. Ihr Schlüssel ist keine Modell-, sondern eine Systemeinstellung und wird in der Administration hinterlegt; die Lizenz kann ihn technisch gar nicht mitbringen. → Web-Suche im Chat

Still statt laut: Ist die Websuche eingeschaltet, aber kein Schlüssel hinterlegt, meldet der Chat keinen Fehler — das Werkzeug steht dem Modell schlicht nicht zur Verfügung. Wenn Antworten ohne aktuelle Web-Treffer zurückkommen, prüfen Sie zuerst hier.

Eigener Schlüssel daneben: für Bilder empfohlen

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Das Bildmodell des Pakets deckt einfache Motive ab. Für anspruchsvolle Bilder liefern Frontier-Modelle wie Nano Banana Pro (Google Gemini) oder GPT Image (OpenAI) deutlich bessere Ergebnisse. Deshalb empfehlen wir für die Bilderzeugung ein eigenes Anbieter-Konto neben Managed AI. Für OCR ist das optional. Schritt für Schritt: → Ein Frontier-Bildmodell mit eigenem Schlüssel einrichten

Mit einem solchen Anbieter schließen Sie selbst einen AVV ab, und in die Referenzbilder gehören keine personenbezogenen Daten — die prüft der PII-Schutz nicht. → Datenschutz bei externen Bildanbietern

  1. Administration → Modelle öffnen und ein eigenes Anbieter-Konto anlegen, am schnellsten per Schnell hinzufügen. → Woher bekomme ich einen LLM-API-Schlüssel?
  2. Unter diesem Konto das Modell der Modalität Bildgenerierung bzw. OCR aktivieren. → Admin-Tab: KI-Modelle / Provider

Die Managed-AI-Zeile bleibt dabei unberührt: Sie ist schreibgeschützt und wird bei jeder Synchronisierung neu abgeglichen. Ihr eigenes Konto steht daneben, nicht darüber — Ihre Nutzer wählen im Bildgenerator bzw. im Import-Dialog, welches Modell sie verwenden.

Damit dabei klar bleibt, wohin eine Anfrage geht, tragen die Modelllisten einen Hinweis: Modelle von Managed AI sind als EU-Datenresidenz bzw. EU-souverän gekennzeichnet, Modelle mit eigenem Schlüssel als Externer Anbieter (eigener Schlüssel).

Unter Administration → Modelle legt der Schalter Nur Managed-AI-Modelle fest, ob Ihre Nutzer auch Modelle mit eigenem Schlüssel sehen — getrennt für Chat, Bilder und OCR. So können Sie etwa den Chat strikt auf Managed AI halten und im Bildgenerator trotzdem ein Frontier-Modell anbieten.

Ist der Schalter für eine Modalität an:

  • Modelllisten zeigen nur noch Managed-AI-Modelle; Anbieter mit eigenem Schlüssel bleiben in der Administration konfigurierbar, werden aber nicht angeboten.
  • Hilfsschritte bleiben bei Managed AI. Die Prompt-Optimierung im Bildgenerator (Schalter Bilder) und der Vision-Nachlauf beim Import (Schalter OCR) weichen nicht auf ein Modell mit eigenem Schlüssel aus. Fehlt ein geeignetes Managed-AI-Modell, wird die Prompt-Optimierung sichtbar übersprungen und das Bild mit Ihrem ursprünglichen Prompt erzeugt; der Vision-Nachlauf ist im Import-Dialog mit Begründung gesperrt.
  • Für Chat gilt mehr als der Listenfilter: Kein Chat-Aufruf der Installation geht dann an einen Anbieter mit eigenem Schlüssel — auch nicht aus Agenten, Workflows, Recherche oder Rerank.

Leere Liste: Ist für eine Modalität kein Managed-AI-Modell nutzbar, bleibt deren Liste leer und die Funktion arbeitet nicht — der Bildgenerator meldet dann „Kein nutzbares Bildmodell”. Prüfen Sie in diesem Fall den Schalter und Administration → Managed AI.

Chat, Embeddings, OCR und Bilderzeugung über Managed AI laufen gegen dasselbe Monatsbudget. Ist es erschöpft, pausieren sie bis zum Monatsersten gemeinsam. Modelle mit eigenem Schlüssel laufen weiter: Ihre Nutzung geht nicht gegen das Budget von Managed AI, sondern über Ihre Rechnung beim jeweiligen Anbieter. Mit einem eigenen Bild-Konto erzeugt der Bildgenerator also auch bei erschöpftem Budget weiter Bilder.

Für die Websuche zahlen Sie Brave oder Serper direkt. Sie ist aber ein Werkzeug des Chats und wird nur während einer Chat-Antwort aufgerufen: Pausiert der Chat mangels Budget, ruht sie mit ihm; mit einem eigenen Schlüssel oder einem lokalen Modell steht sie weiter zur Verfügung.

Managed-AI-Modelle — auch für OCR und Bilder — folgen dem Routing Ihres Pakets: bei EU-souverän ausschließlich EU-eigene Anbieter, bei EU-Datenresidenz Verarbeitung in der EU.

Eigene Schlüssel stehen außerhalb dieser Zusage. Ein Frontier-Bildmodell eines US-Anbieters verlässt den souveränen Pfad — genau das zeigt der Hinweis Externer Anbieter (eigener Schlüssel) in der Modellliste an. Soll das für eine Funktion ausgeschlossen sein, schalten Sie dafür Nur Managed-AI-Modelle ein.

Websuche: Jede Suchanfrage geht an den gewählten Suchanbieter — mitsamt dem, was in ihr steht. Prüfen Sie vor dem Einschalten, ob dieser Anbieter Ihrer Souveränitätsanforderung genügt; die Zusagen Ihres Managed-AI-Pakets erstrecken sich nicht auf ihn.