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Peer-Sync / Servermodus im laufenden Betrieb

Integrator

Nur Desktop. Der Servermodus gleicht Konfiguration zwischen Desktop-Installationen ab – keine Inhalte. Das Konzept erklärt Verbindungen / Peer-Server-Sync, die Mehrplatz-Variante Mehrplatz – Desktop-Servermodus.

Mehrere Desktop-Arbeitsplätze konsistent halten: Ein Host stellt die Konfiguration bereit (Modellanbieter, MCP-Server, System-Prompts, Skills-Namen, Systemeinstellungen), Clients übernehmen sie. Nicht synchronisiert werden Inhalte, Postfächer, Agenten, MCP-OAuth-Token.

  • Desktop ↔ Desktop (LAN): Host läuft als ServerHost (eingebetteter Server); Clients koppeln per 6-stelligem Code über mDNS-Discovery; abgesichert per selbstsigniertem Zertifikat mit Fingerprint-Pinning. Code gilt einmalig, ~10 Minuten.
  • Desktop ↔ zentrale API (Internet/VPN): Client bezieht die Konfiguration von /api/admin/bootstrap; Authentifizierung per OTP-JWT, CA-vertrautes Zertifikat.

LAN (ServerHost): Host: Servermodus aktivieren; beim Anlegen eines Nutzers wird ein Kopplungscode ausgegeben (mit Hostname + Fingerprint). Client: im Einrichtungs-Assistenten Host per Discovery wählen, Fingerprint bestätigen, Code eingeben → Konfiguration wird übernommen (Erstkopplung = vollständiges Überschreiben).

API-Modus: Client: Server-URL hinterlegen, Verbindung testen, Client-Modus aktivieren; nach kurzem Hinweis erfolgt eine Abmeldung, anschließend wird die Konfiguration gezogen (Upsert, lokale Zusätze bleiben erhalten).

Im Tab Verbindungen: Konfiguration aktualisieren lädt die aktuelle Konfig und zeigt einen Diff (Schlüssel · Lokal · Server, mit (neu)/(entfernt)). Nach Prüfung Änderungen übernehmen. Im API-Modus kann zusätzlich automatisch beim Moduswechsel/nach dem Login abgeglichen werden.

  • LAN: Servermodus am Host ausschalten bzw. den Code widerrufen – die Kopplung erlischt.
  • API: Client auf Eigenständig zurückstellen bzw. Servermodus deaktivieren – das JWT wird verworfen.

Die lokale Anmeldung bleibt möglich (der koppelnde Nutzer wird lokal gespiegelt). Ein Abgleich schlägt fehl, die zuletzt übernommene Konfiguration bleibt aber gültig. Hinweis: Im API-Modus liegt kein lokales SMTP beim Client – ist die zentrale API offline, kann der OTP-Versand ausfallen; im LAN-Modus wurde SMTP beim Koppeln mitgegeben (lokaler OTP-Rückfall möglich).

Beim LAN-Abgleich wird der TLS-Fingerprint des Hosts gepinnt; weicht das Serverzertifikat ab, schlägt der Handshake fehl (Schutz vor Man-in-the-Middle). Geplante Agenten laufen nur, solange die Desktop-App geöffnet ist.

  • Nach dem Abgleich zeigt der Diff keine offenen Abweichungen; Modelle/MCP-Server der Clients entsprechen dem Host — mit einer gewollten Ausnahme: Das PII-Vertrauens-Häkchen eines MCP-Servers, den der Client schon kennt, entscheidet der Client selbst. → Export, Import und Pairing