Agenten
AdminAgenten (Menüpunkt Agenten, Route /agents) sind konfigurierbare KI-Helfer, die wiederkehrende Aufgaben autonom erledigen — etwa Posteingänge sichten oder Inhalte aufbereiten. Die Seite ist Administratoren vorbehalten. Diese Referenz beschreibt den Aufbau; die Schritt-für-Schritt-Einrichtung ist verlinkt.
Acht Konfigurations-Tabs
Section titled “Acht Konfigurations-Tabs”Ein Agent wird im Detail-Editor über acht Tabs definiert:
- Overview — Name, Beschreibung, Art, Modell, Max. Iterationen/Laufzeit, Aktiv-Schalter
- Scope — Quelle (Source-Adapter: Vault, E-Mail, Arbeitsordner, keine; Arbeitsordner nur Desktop), deren Geltungsbereich und das Ablageziel
- Reasoning — System-Prompt (Rolle, Ziele, Ton, Grenzen), optional Ergebnis-Schema (JSON)
- Skills — Auswahl der Fähigkeiten, die der Agent nutzen darf
- Tools — MCP- und Arbeitsordner-Werkzeuge, je mit READ-/WRITE-Kennzeichnung
- Triggers — Auslöser: Zeitplan (Cron), Chat-Nachricht oder Manuell
- Identity — Ausführen-als-Nutzer (Audit) und Eigentümer (Zugriff)
- Runs — Verlauf vergangener Läufe (Modus, Status, Dauer, Werkzeuganzahl)
Was Agenten können
Section titled “Was Agenten können”- Autonome Läufe mit ausgewählten Skills und Werkzeugen, begrenzt durch Iterations- und Laufzeitgrenzen.
- Drei Auslöser — geplant (Cron), durch Chat-Nachricht oder manuell.
- Trockenlauf (Dry-Run) — führt den Agenten aus, unterdrückt aber alle schreibenden Werkzeuge und Elemente einzeln verarbeiten, weil dessen Durchläufe kostenpflichtige Modellaufrufe sind (Werkzeuge: Viele Dateien oder Mails einzeln verarbeiten); ideal zum gefahrlosen Testen. → Agent anlegen und im Trockenlauf testen
- Verketten — ein Agent legt in seinem Ablageziel ab, der nächste verarbeitet jede neue Datei oder Mail in einem eigenen Lauf und liefert ein JSON-Ergebnis. → Agenten verketten
- Export/Import — Agentendefinitionen als JSON sichern und übertragen. Ablageziel, Ergebnis-Schema und Lesestand gehen nicht mit.
Grenzen & Hinweise
Section titled “Grenzen & Hinweise”- Admin-only: Die gesamte Agenten-Seite erfordert die Rolle Administrator.
- Schreibwarnung: Hat ein Agent einen Chat-Trigger und schreibende Werkzeuge, kann jeder Nutzer im zugehörigen Dialog Schreibaktionen auslösen — ein Banner weist darauf hin.
- Desktop: Arbeitsordner-Werkzeuge stehen nur im Desktop-Modus bereit; geplante Agenten laufen dort nur, solange die App geöffnet ist. Chat-Trigger benötigen den Server-Modus. → Web vs. Desktop
- Gelesene Inhalte ohne PII-Prüfung: Bei aktivem PII-Schutz prüft ein Agent alles, was er liest, auf personenbezogene Daten. Bei vielen Dokumenten oder Mails kostet das spürbar Zeit. Mit dem Schalter „Gelesene Inhalte nicht auf personenbezogene Daten prüfen“ (Tab Overview, Standard aus) entfällt diese Prüfung für diesen Agenten: Eröffnungsnachricht (auch die Nachricht eines Benutzers im Bot-Chat), Mails und Anhänge, PDF- und Office-Dateien, Dateien aus Ordnern, KB-Artikel, Webseiten und Recherche-Passagen gehen dann ungeprüft an den Modell-Anbieter, und Laufprotokoll und Audit enthalten sie im Klartext. Weiter geprüft werden der Auftrag (Prompt) und CLI-Ausgaben. Der Lauf zeigt den Hinweis „Gelesene Inhalte ohne Prüfung auf personenbezogene Daten“. Der Schalter wird beim Export nicht mitgenommen. Im Chat übernimmt dieselbe Aufgabe der PII-Schild in der Kopfzeile.
Verwandt
Section titled “Verwandt”- Agenten-Modell (Quelle/Skill/Tools/Trigger/Identity)
- Agent anlegen und im Trockenlauf testen
- Agenten verketten
- MCP in beide Richtungen
- Research-Modus — nutzt einen gesetzten Research-Agenten; ohne eigenes Modell läuft dieser mit dem Deployment-Standard