Der umschaltbare Markdown-Editor
AnwenderCompanyWizard bearbeitet Markdown-Inhalte wahlweise mit einem von drei Editoren: Klassisch (Syncfusion) zeigt den Markdown-Quelltext mit sichtbarer Syntax, Visuell (Vditor) und Visuell (Milkdown) arbeiten als WYSIWYG-Editoren direkt am formatierten Text. Milkdown ist der neuere der beiden und bringt Wikilink-Chips, ein Slash-Menü, einen Quelltext-Modus und eine Mermaid-Vorschau mit. Welcher Editor aktiv ist, legt die Administration global für alle Benutzer fest — im Tab Systemeinstellungen unter Markdown-Editor (Standard: Klassisch (Syncfusion)).
Wo die Einstellung wirkt
Section titled “Wo die Einstellung wirkt”Die Einstellung gilt an den Content-Stellen:
- Wissensdatenbank — der eingebettete Editor und der Vollbild-Editor (der Vollbild-Editor folgt derselben Einstellung). → Wissensdatenbank
- Import-Review — der Bearbeitungs-Tab beim Prüfen eines Imports. → Dokument importieren
Alle anderen Editoren (z. B. Skills, Profil, Export-Dialog, Admin-Identität) bleiben immer klassisch. Es gibt keinen Per-User-Override. Eine Änderung wirkt ohne Neustart; eine bereits geöffnete Bearbeitungssitzung behält ihren Editor bis zum nächsten Öffnen.
Die drei Editoren im Vergleich
Section titled “Die drei Editoren im Vergleich”| Klassisch (Syncfusion) | Visuell (Vditor) | Visuell (Milkdown) | |
|---|---|---|---|
| Bearbeitung | Markdown-Quelltext, Syntax sichtbar | WYSIWYG — formatierter Text direkt | WYSIWYG — formatierter Text direkt, dazu ein Quelltext-Modus |
| Markdown-Treue | bleibt unverändert erhalten | wird beim Speichern normalisiert (einheitliche Formatierung; nur bei tatsächlicher Änderung) | wird bei einer Änderung teils in gleichwertige Schreibweise umgeschrieben (siehe „Grenzen von Milkdown“ weiter unten); ein bloßes Ansehen schreibt nie zurück |
| Harte Zeilenumbrüche (zwei Leerzeichen am Zeilenende) | bleiben erhalten | bleiben erhalten | bleiben erhalten |
| Tabellen | per Markdown-Syntax | schwebende Tabellen-Toolbar (nur im WYSIWYG-Modus) | Tabellen-Gruppe in der Toolbar, sobald der Cursor in einer Tabelle steht |
Wikilinks [[…]] / kb:-Links | Klartext | Klartext in allen Modi (das Rendering übernimmt CompanyWizard) | Wikilinks als Chips, Ändern über ein Popover; kb:-Links als normale Links |
| Mermaid-Diagramme | Quelltext | Quelltext | Vorschau unter dem Code |
Slash-Menü (/) | nein | nein | ja |
| CW-Einfüge-Funktionen (Image Studio, Vault-Bild, Dokument-Link) | ja (Wissensdatenbank) | ja (Wissensdatenbank) | ja (Wissensdatenbank) |
Zu harten Zeilenumbrüchen: Alle drei Editoren behalten sie beim Speichern — auch Vditor, seit der Editor sie nicht mehr beim Normalisieren verliert. Einen Warnhinweis dazu gibt es nicht mehr, und eine Umgehung (Backslash oder Leerzeile statt zwei Leerzeichen) ist nicht nötig.
Bearbeitungsmodi im visuellen Editor (Vditor)
Section titled “Bearbeitungsmodi im visuellen Editor (Vditor)”Rechts außen in der Vditor-Toolbar (hinter Rückgängig/Wiederholen) sitzt das Bearbeitungsmodus-Dropdown. Es bietet drei Modi:
- WYSIWYG (Standard) — formatierter Text direkt, ohne sichtbare Markdown-Syntax.
- Sofort-Darstellung (IR, Instant Rendering) — Markdown-Syntax bleibt sichtbar und wird live gerendert.
- Geteilte Ansicht (SV, Split View) — Quelltext links, Vorschau rechts.
Die Auswahl gilt pro geöffnetem Editor und wird nicht gespeichert — jedes Öffnen startet wieder im WYSIWYG-Modus. Die schwebende Tabellen-Toolbar gibt es nur im WYSIWYG-Modus.
Der visuelle Editor Milkdown
Section titled “Der visuelle Editor Milkdown”Visuell (Milkdown) ist ein WYSIWYG-Editor wie Vditor, bringt aber ein paar Funktionen mit, die gerade beim Arbeiten mit der Wissensdatenbank helfen. Er lädt sich beim ersten Öffnen nach (rund ein halbes Megabyte) und funktioniert im Web- wie im Desktop-Modus, im Desktop auch offline.
- Wikilinks als Chips.
[[Ziel]],[[Ziel|Anzeigetext]]und![[Einbettung]]erscheinen als kleine Chips mit dem Anzeigetext. Gespeichert wird die Schreibweise wörtlich so, wie sie im Dokument steht. Einen Wikilink tippen Sie einfach als[[…]]— sobald die zweite Klammer geschlossen ist, wird daraus ein Chip. - Links und Chips ändern über das Popover. Ein Klick auf einen Link oder einen Chip öffnet ein kleines Popover mit dem Ziel (es wird nie automatisch geöffnet) und den Aktionen Ändern und Entfernen. Bei Chips und Wissensdatenbank-Links öffnet Ändern die Auswahl für Dokument-Links — die Auswahl ersetzt den Link. Bei normalen Web-Links erscheint ein Eingabefeld für die Adresse (Enter übernimmt, Esc bricht ab). Entfernen lässt den Text stehen und löscht nur den Link; bei einem Chip bleibt der Anzeigetext. Der Link-Button der Toolbar fragt zuerst nach der Adresse und schreibt erst bei Enter etwas.
- Slash-Menü. Mit
/am Zeilenanfang oder nach einem Leerzeichen öffnet sich eine Liste zum Einfügen: Überschriften, Listen, Aufgabenliste, Zitat, Codeblock, Mermaid-Diagramm, Tabelle, Trennlinie und (in der Wissensdatenbank) Image Studio, Vault-Bild und Dokument-Link. Tippen Sie weiter, um zu filtern; ↑/↓ wählen, Enter fügt ein, Esc schließt das Menü (der Schrägstrich bleibt dann als Text stehen). In einer Tabellenzelle werden nur die Einfüge-Funktionen angeboten, in Listenpunkten nur Aufgabenliste, Codeblock und Diagramm. - Tabellen-Werkzeuge. Steht der Cursor in einer Tabelle, erscheint in der Toolbar eine Gruppe zum Einfügen und Löschen von Zeilen und Spalten, zur Ausrichtung der Spalte (links/mittig/rechts) und zum Löschen der Tabelle. Über der Kopfzeile lässt sich keine Zeile einfügen.
- Quelltext-Modus. Der Button Quelltext rechts in der Toolbar ersetzt die Fläche durch das reine Markdown. Ein unveränderter Text erscheint dort genau so, wie er gespeichert ist. Speichern funktioniert direkt aus dem Quelltext; beim Zurückwechseln wird geänderter Text neu gelesen. Formatierungs- und Tabellen-Buttons sind im Quelltext gesperrt, Rückgängig/Wiederholen sind die des Textfelds, die Einfüge-Funktionen setzen an der Cursorposition ein.
- Mermaid-Vorschau. Ein Codeblock mit der Sprache
mermaidzeigt unter dem Code eine Vorschau des Diagramms, kurz nach der letzten Änderung aktualisiert. Der Code bleibt editierbar; ein Klick in die Vorschau setzt den Cursor ans Ende des Codes. Ist der Code ungültig, bleibt die letzte gültige Vorschau stehen und ein Hinweis erscheint. - Ansehen verändert nichts. Ein Dokument, das Sie nur öffnen und lesen, wird nie neu geschrieben — erst wenn Sie etwas ändern, wird beim Speichern der Inhalt aus dem Editor übernommen.
Grenzen von Milkdown
Section titled “Grenzen von Milkdown”- Leere Absätze bleiben nicht erhalten. Zwei Mal Enter nacheinander erzeugt im Editor zwar kurz eine Leerzeile; beim Speichern wird sie zusammengefasst, die Ansicht sieht danach genauso aus — wie bei den anderen Editoren. Für Abstand sorgen Absätze, Überschriften oder Trennlinien. Eine bereits vorhandene
<br />-Zeile bleibt unverändert. - Gleichwertige Umschreibungen beim Speichern. Haben Sie ein Dokument geändert, schreibt der Editor manche Stellen in eine gleichwertige Form um, ohne den Inhalt zu ändern: Tabellen werden aufgefüllt,
~~~-Codeblöcke werden zu```, überschriftenartig unterstrichener Text wird zur#-Überschrift, nackte Web- und E-Mail-Adressen stehen in spitzen Klammern, Zeichen wie~und&können einen Backslash bekommen, ebenso eckige Klammern im Text ([TODO]wird zu\[TODO]; im Import-Review gilt das auch für[unsicher: …], die Anzeige bleibt gleich), Leerzeichen am Zeilenende entfallen, ein Zitat bekommt in jeder Zeile ein>, und Referenz-Links werden zu normalen Links. Ein Dokument, das Sie nur ansehen, ist davon nicht betroffen. - Chips sind nicht direkt editierbar. Den Text eines Wikilinks ändern Sie über das Popover (Ändern), nicht durch Tippen im Chip. Ein bewusst mit Backslash maskierter Wikilink (
\[\[x\]\]) wird im Editor zu einem echten Chip. - Diagramm-Hinweis. Der Hinweis bei ungültigem Mermaid-Code spricht von der „letzten gültigen Fassung“, auch wenn noch nie etwas gerendert wurde.
- Tabellen. Die Ausrichtung gilt für die Spalte, in der der Cursor steht; „keine Ausrichtung“ gibt es nicht. Eine Tabelle oder Trennlinie, die per Slash-Menü mitten in einen Absatz eingefügt wird, kann einen unsichtbaren Platzhalter (
 ) im Markdown hinterlassen. - Links am Zeilenende. Tippen Sie direkt am Ende eines Links weiter, schließt sich das Popover; eine Web-Adresse am Textende kann mit dem Text verschmelzen.
- Lädt der Editor nicht (z. B. wegen einer Netzstörung), erscheint nach einem zweiten Versuch der Hinweis, die Seite neu zu laden. Ihr gespeicherter Text bleibt dabei unberührt.
Grenzen & Hinweise
Section titled “Grenzen & Hinweise”- Desktop-Modus: Die Einstellung greift auch im Desktop-Modus (lokal gespeichert); das Admin-UI ist dasselbe.
- Global, sofort wirksam: Die Umstellung gilt für alle Benutzer und wirkt beim nächsten Öffnen eines Editors — ohne Neustart.
Verwandt
Section titled “Verwandt”- Admin-Tab: Systemeinstellungen — wo die Einstellung liegt
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