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RBAC & Vertraulichkeitsstufen

Admin

CompanyWizard entscheidet bei jedem Zugriff — im Wissens-Browser, in der Suche und bei RAG im Chat — neu, wer was sehen darf. Grundlage ist ein rollenbasiertes Modell (RBAC) aus drei Zutaten: Vertraulichkeitsstufe, Rollen/Abteilungen und Clearance.

Zugriff nur, wenn alle drei Bedingungen erfüllt sind: Stufe ≤ Clearance UND Rolle passt UND Abteilung passt. Zugriff nur, wenn alle drei Bedingungen erfüllt sind: Stufe ≤ Clearance UND Rolle passt UND Abteilung passt.

Jedes Dokument trägt genau eine Stufe — von offen bis streng vertraulich:

  • public — frei im Unternehmen
  • internal — interner Standard
  • confidential — vertraulich
  • secret — streng vertraulich
  • Rollen & Abteilungen: Dokument und Vault benennen erlaubte Rollen und Abteilungen. Wer nicht dazugehört, sieht den Inhalt nicht.
  • Clearance: Jede:r Nutzer:in hat eine Freigabestufe. Sie muss die Vertraulichkeitsstufe des Dokuments erreichen oder übertreffen.

Sichtbar ist ein Inhalt nur, wenn alle Bedingungen erfüllt sind:

Zugriff = Stufe ≤ Clearance UND Rolle erlaubt UND Abteilung erlaubt

Dieselbe Prüfung greift, wenn die KI bei RAG Quellen heranzieht: Sie zitiert nie etwas, das die fragende Person nicht selbst sehen dürfte.

CompanyWizard wendet diese Prüfung dreistufig an — vom Wissensbereich über das einzelne Dokument bis in die Suche:

Der Vault entscheidet zuerst, wer ihn überhaupt sieht. Diese Einstellungen steuern das (im Tab Administration → Tresore, → Wissensbereiche (Vaults) & Indexierung):

  • Erlaubte Rollen (AllowedRoles) und erlaubte Abteilungen (AllowedDepartments) — nur passende Nutzer sehen den Vault.
  • Min. Clearance-Stufe (MinClearanceLevel) — die Freigabestufe, die der Vault mindestens verlangt.
  • Persönlich (IsPersonal) — gehört genau einer Person und wird nicht geteilt.
  • Schreibgeschützt (IsReadOnly) — Inhalte sind nur lesbar.
  • Teilbar (IsShareable) — gibt frei, dass der Vault über die eigene Instanz hinaus geteilt werden darf (siehe Geteilte Vaults).

Innerhalb eines sichtbaren Vaults trägt jede Datei ihre eigene Feinsteuerung im Frontmatter:

  • access-roles — erlaubte Rollen für genau dieses Dokument.
  • classification — die Vertraulichkeitsstufe (public … secret).
  • clearance-level — die geforderte Freigabestufe.

Neu angelegte Dateien werden mit den Vault-Standardwerten vorbelegt — DefaultAccessRoles, DefaultClassification und DefaultClearanceLevel — und können danach pro Dokument verschärft oder gelockert werden.

Auch die Suche filtert: Treffer, die der Nutzer nach Vault- und Dokumentregeln nicht sehen darf, werden bereits im Vektorspeicher (Qdrant-Filterung) ausgeblendet — sie tauchen weder in der Trefferliste noch als RAG-Quelle auf. → RAG & Suche

Ein teilbarer Vault (IsShareable) ist der heikelste Fall, weil Inhalte die eigene Instanz verlassen können. Hier gilt besonders streng:

  • Nur freigegebene Rollen/Abteilungen sehen Inhalte — die Vault-Ebene greift unverändert auch für geteilte Inhalte.
  • Dokumente ohne Frontmatter werden restriktiv behandelt: Fehlen access-roles/classification/clearance-level, fällt die Datei nicht etwa „offen”, sondern auf die sichere Seite (kein impliziter Vollzugriff).
  • Server entscheidet: Beim Pairing bzw. im Servermodus wird die Zugriffsentscheidung serverseitig getroffen — der anfragende Client erhält nur, was die Server-RBAC freigibt.

Den Schritt-für-Schritt-Ablauf zum Freigeben zeigt Einen Vault anlegen und Zugriffsrechte vergeben.