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Das Agenten-Modell

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Ein Agent erledigt eine wiederkehrende Aufgabe selbstständig. Damit das vorhersehbar und sicher passiert, ist jeder Agent aus fünf Bausteinen zusammengesetzt. Wer diese kennt, versteht jeden Agenten — und kann ihn gefahrlos testen.

Die fünf Bausteine Quelle, Reasoning, Werkzeuge, Trigger, Identität führen in den Agentenlauf, der einen Trockenlauf oder echten Lauf erzeugt. Die fünf Bausteine Quelle, Reasoning, Werkzeuge, Trigger, Identität führen in den Agentenlauf, der einen Trockenlauf oder echten Lauf erzeugt.
  1. Quelle — woher der Agent seinen Input nimmt: ein Vault (Wissensbereich), ein E-Mail-Postfach, ein Arbeitsordner (nur Desktop) oder keine (nur ein Prompt). Ein „Scope” grenzt ein, welcher Teil der Quelle gilt.
  2. Reasoning — die Anweisung (System-Prompt) plus optionale Skills, die das Vorgehen ausrichten. Ein optionales Ergebnis-Schema macht aus der Abschlussantwort ein JSON-Ergebnis.
  3. Werkzeuge — die Tools, die der Agent nutzen darf. Jedes ist als lesend (READ) oder schreibend (WRITE) gekennzeichnet — entscheidend für die Risikobewertung. Ein Ablageziel (Tresor-Ordner oder Arbeitsordner) legt fest, wohin schreibende Werkzeuge schreiben dürfen.
  4. Trigger — wann er läuft: nach Zeitplan (Cron), manuell, als Trockenlauf oder ausgelöst durch eine Chat-Nachricht.
  5. Identität — unter welchem Benutzer der Agent läuft. Das bestimmt seine Rechte (RBAC): Ein Agent sieht und tut nur, was dieser Benutzer dürfte.

Der Agentenlauf sammelt Input aus der Quelle, denkt mit Modell, Anweisung und Skills nach und nutzt dabei die erlaubten Werkzeuge. Im Trockenlauf werden alle Schreib-Werkzeuge blockiert — der Agent zeigt nur, was er ändern würde („Planned changes”). Ebenso unterdrückt wird Elemente einzeln verarbeiten, das zwar nur liest, aber kostenpflichtige Modellaufrufe auslöst. → Werkzeuge: Viele Dateien oder Mails einzeln verarbeiten Erst der echte Lauf führt Schreibaktionen aus. Jeder Lauf wird protokolliert.

Sicherheitsprinzip: Lesen ist harmlos, Schreiben braucht Vertrauen. Kombinieren Sie WRITE-Werkzeuge mit automatischen Triggern erst nach erfolgreichem Trockenlauf.