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Eine PowerPoint-Vorlage hinterlegen

Admin

Als Administrator hinterlegen Sie einmalig eine PowerPoint-Vorlage. Danach erscheinen alle als PowerPoint exportierten Antworten in Ihrem Corporate-Design.

Eine PowerPoint-Vorlage folgt völlig anderen Regeln als eine Word-Vorlage. Word arbeitet mit benannten Lesezeichen (Word-Vorlage hinterlegen), PowerPoint mit Platzhaltertypen. Wer das gleichsetzt, baut eine Vorlage, die der Analyzer nicht sieht — deshalb dieser eigene Artikel.

  • Erlaubte Endungen: .potx oder .pptx. Maximalgröße 2 MB.
  • Ort: Administration → Systemeinstellungen → Dokumentenexport.
  • Nach dem Hochladen wird die Datei analysiert; Sie bestätigen oder korrigieren die vorgeschlagene Zuordnung und sehen eine Vorschau mit Beispielinhalt.

Die Vorlage muss drei Prototypen anbieten, die je einer Rolle zugeordnet werden:

RolleWofürBraucht mindestens
Deckblatterste Folie mit Titel und Angaben zum ExportTitel-Platzhalter
Abschnittstrennerjede #-Überschrift der AntwortTitel-Platzhalter
Inhaltsfoliealles Übrige: Text, Aufzählungen, Tabellen, BilderBody-Platzhalter

Als Prototyp kommen sowohl Beispielfolien in der Datei als auch Folienlayouts des Masters infrage. Beispielfolien werden bevorzugt vorgeschlagen, weil sie sichtbar gesetzte Formatierung tragen, die ein Layout-Platzhalter nicht immer vererbt.

Die entscheidende Regel: es zählen Platzhalter, nicht Namen

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Die Analyse ist rein strukturell. Sie liest weder Layout- noch Shape-Namen und nicht den PowerPoint-Layouttyp — die evanto-Referenzvorlage meldet für alle ihre Layouts den Typ Custom, eine Erkennung über Namen oder Typ wäre dort nachweislich wirkungslos.

Erkannt werden ausschließlich echte Platzhalter:

  • Titel — die Platzhaltertypen Titel, Zentrierter Titel, Vertikaler Titel.
  • Body — Text/Inhalt, Untertitel, Objekt, Vertikaler Text.
  • Nicht erkannt: Foliennummer, Fußzeile, Datum — sie bleiben unangetastet, damit die Vorlage sie weiter selbst füllt. Das ist gewollt, kein Mangel.

Häufigster Fehler: ein normales Textfeld statt eines Platzhalters. Optisch identisch, für die Analyse aber unsichtbar — eine Folie aus lauter Textfeldern gilt als „ohne Struktur”. Platzhalter entstehen nur in der Folienmasteransicht.

Bietet die ganze Datei keinen einzigen Titel- oder Body-Platzhalter, meldet die Anwendung „keine verwertbare Struktur” und exportiert im neutralen Standarddesign.

Nützlich zu wissen, wenn der Vorschlag überrascht:

  • Inhaltsfolie = der Prototyp mit der größten Body-Fläche.
  • Deckblatt = der erste verbleibende Prototyp mit Titel-Platzhalter.
  • Abschnittstrenner = der nächste danach; gibt es nur einen betitelten Prototyp, teilen sich Deckblatt und Trenner ihn.

Der Vorschlag ist nie bindend — die Zuordnung korrigieren Sie per Auswahlliste.

Das Deckblatt wird nicht überschrieben, sondern befüllt: die Absätze der Vorlage bleiben stehen, ersetzt werden nur Tokens in eckigen Klammern, z. B. [Name des Autors]. Erkannt wird über das Label davor — deshalb sollten die Beschriftungen so lauten:

  • Erstellt von: → Autor:in
  • Datum: → Exportzeitpunkt
  • Klassifizierung: → Klassifizierung
  • eine Zeile ohne Label nimmt Untertitel/Version auf

Wofür der Export keinen Wert hat, wird geleert — ein rohes […] erreicht nie den Leser. Mehrere Credit-Zeilen dürfen in einem Absatz mit weichen Zeilenumbrüchen stehen; Fett-Labels bleiben dabei erhalten.

  • Formatierung wird geerbt: Aufzählungszeichen, Schriften und Farben kommen aus dem Platzhalter der Vorlage. Es werden bewusst keine expliziten Schriften gesetzt.
  • Zweiter Body-Platzhalter auf der Inhaltsfolie wird geleert, damit keine Prototyp-Aufzählungen durchscheinen.
  • Vorlage ersetzt = Zuordnung neu bestätigen. Die gespeicherte Zuordnung zeigt über Positionen auf Folien und Layouts. Wird die Datei durch eine mit anderer Folienreihenfolge ersetzt, ist die alte Zuordnung ungültig; die Anwendung fällt dann auf das Standarddesign zurück, statt falsch zu rendern. Nach jedem Austausch also die Zuordnung erneut bestätigen.
  • Der Export fällt nie aus. Unlesbare Vorlage, fehlende Rolle, unauflösbares Bild: es entsteht ein schlechteres Deck, nie eine Fehlermeldung. Ein Deck im Standarddesign ist deshalb kein Bug, sondern der Rückfall.